Dauerlauf im Januar

Seit Jahresbeginn versuche ich täglich zu laufen oder zu walken und von drei Ausnahmen abgesehen habe ich es tatsächlich geschafft. Anfangs musste ich mich noch des Öfteren überwinden, aber etwa zur Monatsmitte hatte ich eine Routine entwickelt, die es mir deutlich einfacher machte auch in den Morgenstunden im Dunkeln hinauszugehen. Das Wetter hat sicher auch geholfen, da es nie richtig kalt wurde; die Temperaturen um den Gefrierpunkt finde ich gerade richtig toll. Kurze Unterwäsche, lange Hose und Trikot, sowie eine dünne Jacke reichen vollkommen aus und lassen noch Spielraum für kältere Tage.

Besonders berauschend für die Sinne ist für mich das Laufen in der Dämmerung. Vor zwei Tagen ging die Sonne um 7:43 Uhr auf und mein Lauf fand von 7:02 bis 7:52 Uhr statt. Schon als ich aufbrach war es nicht mehr stockfinster und während des Laufs wurde es mit jeder Minute heller und ich war mittendrin in diesem Erwachen. Den Tag so beginnen zu können ist ein Geschenk und ich bin dankbar, es annehmen zu dürfen.

An den 28 Lauftagen im Januar absolvierte ich 184km. Davon entfielen 164km auf Joggen und 20km auf Walken. So viel bin ich noch nie in einem Monat unterwegs gewesen und ich spüre, wie sich die Muskulatur in den Beinen und im Bauch anpasst. Selbst in der Brust und den Schultern kann ich es spüren. Es fühlt sich toll an.

Durch das konstante Laufen sinkt nun auch – bei gleicher Belastung – die Herzfrequenz. Auf genauere Aussagen muss ich leider verzichten, da mein Brustgurt am 20. Januar mit ersten Problemen aufwartete, die fortan immer schlimmer wurden. Batteriewechsel, Reset, Anfeuchten und all die anderen Tipps halfen nicht. Es ist der zweite Brustgurt von Garmin, der diese Probleme aufweist und es wird mein letzter sein. Ich verwendete ihn mit dem Garmin Forerunner 110, der auf den ersten 500m auch gerne merkwürdige Streckenkoordinaten aufzeichnet. Statt erneut viel Geld für einen Brustgurt auszugeben, habe ich die A-Rival SQ100 GPS Uhr bestellt und hoffe damit keinen Fehlgriff getan zu haben. Das ist immer noch Low-Budget, aber für meine Ansprüche eben absolut ausreichend.

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Über Weißer Läufer

Ich bin 46 Jahre alt und programmiere seit meiner Jugend. Dieses Hobby wurde mein Beruf und ist es heute noch. Mit 42 Jahren wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Seitdem hat sich mein Leben positiv gewandelt, so dass ich dem Krebs im Nachhinein dankbar bin.
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