Dauerlauf im Februar

Der zweite Monat meines diesjährigen Lebens-Laufs ist vorbei. Wie im Januar so gab es auch im Februar nur drei Tage, an denen ich auf das Laufen verzichtete. Musste ich mich in der ersten Januarhälfte noch einige Male überwinden, so ist das tägliche Laufen nun zu einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs geworden.

Am schönsten sind die Läufe früh morgens. Mittlerweile ist es schon um 6:45 Uhr so hell, dass ich problemlos die Strecken durch den Wald wählen kann. Ich nehme dabei deutlich wahr, wie sehr sich die Natur durch den jeweils um ein paar Minuten früheren Sonnenaufgang verändert. Dies mitzuerleben ist wunderschön. Der Frühling steht quasi vor der Tür und ich merke, wie die Lust auf eine erste ausgedehntere Tour mit dem Fahrrad in mir aufsteigt. Dies wird an wärmeren Tagen häufiger ein Ersatz für das Laufen werden, aber bis dahin vergehen sicher noch ein paar Wochen.

Die neue Lauf-Uhr (A-Rival SQ100) funktioniert tadellos und hat mich bislang nicht enttäuscht. So konnte ich seit dem 4. Februar auch wieder Herzfrequenzen messen. Vom Umfang her war der Februar sehr ähnlich zum Januar. An 25 Tagen absolvierte ich 168km. Davon entfielen 165km auf Joggen und lediglich 3km auf Walken. Im Schnitt waren es 6,60km pro Lauf verglichen mit 6,55km im Januar. Heute war schon mein 50. Lauf in 2014 und es fühlt sich weiterhin toll an.

Die Herzfrequenz lag im Schnitt gut vier Schläge niedriger als im Januar (150,4 statt 154,5 bzw. 79,2% statt 81,3% max. HF), wobei im Januar halt viele HF-Werte fehlten, so dass der Vergleich etwas hinkt. Gleichzeitig steigerte sich das Durchschnittstempo von 6:52/km auf 6:22/km. Bei leicht geringerer Belastung war ich also deutlich schneller als im Januar. Ich mache mir keine Vorgaben bzgl. Strecke oder Tempo sondern lasse den Körper einfach jeden Tag selbst entscheiden, wie schnell und wie weit er sich bewegen möchte. Und wenn er mal gar nicht mag, dann muss er auch nicht. Eigentlich ganz einfach, auch wenn ein wenig Disziplin dazugehört, die mir aber auffallend gut tut!

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Über Weißer Läufer

Ich bin 46 Jahre alt und programmiere seit meiner Jugend. Dieses Hobby wurde mein Beruf und ist es heute noch. Mit 42 Jahren wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Seitdem hat sich mein Leben positiv gewandelt, so dass ich dem Krebs im Nachhinein dankbar bin.
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