Die Fahrradsaison ist eröffnet

Seit ein paar Tagen spürte ich eine größer werdende Lust aufs Fahrradfahren und scheinbar wurde dies in unkonventioneller Weise erhört. Als ich vorgestern mit dem Auto meiner Frau auf der Autobahn unterwegs war, ging der Motor beim Beschleunigen mehrmals aus. Das hatten wir im Dezember schon einmal und der Austausch des Kraftstofffilters brachte Abhilfe. Anfang nächster Woche ist der nächste Werkstatttermin.

Da Nicole nur ungerne mit dem Auto fahren möchte und ich ein lieber Mensch bin, darf sie vorerst meines haben, während ich aufs Fahrrad umgestiegen bin. Die Strecke in die Arbeit führt mich größtenteils abseits der vielbefahrenen Straßen nach München und ist je nach gewählter Route zwischen 19 und 26km lang. Meine derzeitige Strecke führt mich von Osten kommend quer durch den Riemer Park, der 2005 für die Bundesgartenschau angelegt wurde.

Einmal hin und zurück machen ca. 40 – 50km und ich sehe es als gute Abwechslung zum Laufen, das ich an diesen Tagen ausfallen lasse. In der Früh ist es noch sehr kalt, vor allem jetzt, da der Himmel wolkenlos ist. Tagsüber erwärmt es sich zwar und es ist die pure Freude, sich draußen aufzuhalten, aber in der Nacht kühlt es stark aus. Ich habe aber ein ausreichendes Sortiment an Fahrradkleidung daheim, so dass ich mich entsprechend anziehen kann, damit mir weder zu kalt noch zu warm wird.

Das Schöne an dieser Zeit des Jahres ist, dass noch keine Insekten in der Luft sind. Ich habe beim Fahren schon so manche undefinierbaren Dinge verschluckt und mit ein paar Schluck Wasser runtergespült, da das Aushusten eh nicht zum Erfolg führt. Ist nicht schlimm, aber eben auch nicht angenehm, weshalb die derzeitige Kälte auch ihr Gutes hat.

Das letzte Drittel der gestrigen Heimfahrt war anstrengend. Anscheinend war ich unterzuckert, denn daheim angekommen verdrückte ich sofort zwei Hot Dogs und eine Semmel und nach kurzer Pause einen Wiener und ein halbes Glas saurer Gurken. Letzteres nötigte Nicole die Frage ab, ob ich schwanger sei und eine Kollegin tat selbiges.

Solche Probleme habe ich nur ganz selten und sie traten immer auf mehrstündigen Fahrten auf, wenn nicht ausreichend Proviant dabei war. Der Arbeitsweg ist an sich viel zu kurz, als dass ich an Verpflegung denken würde – bis auf die obligatorische Flasche Wasser natürlich. Vielleicht war es einfach die einsetzende Kälte, die mir zu schaffen machte. Heute werde ich jedenfalls vorbeugen und am späten Nachmittag noch etwas essen, bevor ich zurück fahre.

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Über Weißer Läufer

Ich bin 46 Jahre alt und programmiere seit meiner Jugend. Dieses Hobby wurde mein Beruf und ist es heute noch. Mit 42 Jahren wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Seitdem hat sich mein Leben positiv gewandelt, so dass ich dem Krebs im Nachhinein dankbar bin.
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