Bewegte Zeiten

Ich war in letzter Zeit etwas schreibfaul und versuche nun die letzten Tage aufzuarbeiten. Und da gibt es einiges, was ich in separaten Beiträgen noch näher schildern werde. Heute gibt es nur eine Zusammenfassung des Gewesenen, Aktuellen und Kommenden.

Gewesen ist der Monat März, in dem ich weiterhin fleißig gelaufen bin (18 x Joggen, 2 x Walken), aber eben weniger als in den Monaten zuvor. Das liegt einfach daran, dass ich aufgrund des guten Wetters häufiger mit dem Fahrrad unterwegs war und nach 2 Stunden Fahrrad keine Notwendigkeit mehr für das Laufen sah. Zu 124km Joggen und 11km Walken gesellten sich im März auch 229km mit dem Fahrrad. Das Tempo beim Laufen stieg nochmals leicht auf 6:09/km bei fast unveränderter Herzfrequenz.

Gewesen ist auch eine Hämorrhoiden-Operation. Diese war am Montag vor sechs Tagen (am 7. April). Sie bestimmt derzeit auch in großen Teilen meinen Tagesablauf. Für alle Interessierten: es war eine Operation nach Longo (auch Stapler-Methode genannt). Die ersten Tage waren sehr unangenehm, aber es wird langsam besser. Trotzdem ist es noch weit von „gut“ entfernt. Logischerweise trete ich sportlich gerade etwas kürzer, aber gestern und heute absolvierte ich erste längere Runden in einem Tempo, dass ich zwischen schnellem Spazieren und Walken ansiedeln würde. Gestern 6,76km in 9:24/km, heute 4,96km in 8:28/km. Die Bewegung tat mir sehr gut.

Diese Woche war ich krankgeschrieben und morgen steht mein erster Arbeitstag an. Ich fühle mich auch gut genug dafür und da der Dienstag mein freier Wochentag ist, sehe ich mich gedanklich eigentlich schon am Mittwoch und denke, dass es mir dann nochmals viel besser gehen wird. Neben den Schmerzen, die ich mit Schmerzmitteln ganz gut im Griff habe, nervt das plötzliche Schwitzen, was eine Folge der Vollnarkose ist. Auch damit werde ich noch ein bis zwei Wochen meine Freude haben und wohl weiterhin in der Nacht das Bett befeuchten.

Das Kommende ist die Sportausbildung zum Übungsleiter im Breitensport in Oberhaching. Sie beginnt am 25. April. Die mich behandelnde Proktologin sagte, dass ich bis dahin wieder voll belastbar sein würde und daran glaube ich, obwohl ich im Internet auch davon abweichende Meinungen gelesen habe. Immerhin habe ich jetzt neben Krebs noch ein anderes Tabu-Thema angeschnitten, über das ich hin und wieder meine Erfahrungen mitteilen kann.

Meine Beine wollten gestern und heute übrigens schon wieder laufen, aber ich habe sie noch im Griff gehabt. Vielleicht starte ich am Dienstag einen ersten Versuch. Nur um zu wissen, wie es sich anfühlt.

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Über Weißer Läufer

Ich bin 46 Jahre alt und programmiere seit meiner Jugend. Dieses Hobby wurde mein Beruf und ist es heute noch. Mit 42 Jahren wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Seitdem hat sich mein Leben positiv gewandelt, so dass ich dem Krebs im Nachhinein dankbar bin.
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