Über

HalbmarathonIch bin im Jahr 1967 geboren und programmiere seit meiner Jugendzeit Computer. Dieses Hobby machte ich zu meinem Beruf und durchlief dabei verschiedene Arbeitgeber. Ich versuchte mich auch in der Selbständigkeit, arbeitete viele Jahre freiberuflich und gründete eine eigene Firma, die erfolgreich die von mir entwickelte Software verkaufte. Ich erhielt vier mal den MVP Award von Microsoft, sprach auf Konferenzen und war in der Fachwelt bekannt wie ein bunter Hund. Seit 2003 bin ich mit Nicole verheiratet und wir haben zwei Söhne, Lars (2003) und Nils (2005).

Alles schien perfekt zu laufen, bis ich 2010 plötzlich und unerwartet mit der Diagnose Lungenkrebs konfrontiert wurde. Nur 10 Monate später war der Krebs verschwunden und die Schulmediziner haben keine Erklärung dafür. Nach den Kriterien der Schulmedizin kann auch ich es nicht erklären, aber vom Gefühl her weiß ich, woran es lag.

Nach den Statistiken der Schulmediziner müsste ich mit einer Wahrscheinlichkeit von gut 80% bis zum 26. März 2015 sterben. Ich habe große Zuversicht, dass ich deutlich länger leben werde.

LäuferMein Profilbild, das gleichzeitig das Bild dieses Blogs ist, kennzeichnet den Läufer in einem Schachspiel. In meiner Jugend spielte ich in einem Schachverein und in den letzten Jahren bin ich selbst zu einem Läufer geworden. Und manchmal erinnert mich der Krebs und das damit Verbundene sehr an Schach!

Im Englischen heißt diese Figur Bishop, also der Bischof. Die Darstellung ist eigentlich die Mitra, eine traditionelle Kopfbedeckung der Bischöfe. Sie symbolisiert für mich das Göttliche, das in uns allen ist.

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2 Antworten zu Über

  1. Reinhard schreibt:

    Danke für deine Zeilen. Sehr eindrucksvoll. Hoffe es ging und geht dir weiterhin gut.

  2. Weißer Läufer schreibt:

    Hi Reinhard,
    Das alles jährt sich gerade zum achten mal und liegt für mich gedanklich ganz weit weg. Ich habe keinerlei Probleme mehr und muss auch keine Vorsorgeuntersuchungen mehr machen.
    Privat hat sich mein Leben im Nachhinein auf den Kopf gestellt. Die Erkrankung hat mein Leben verändert, sie hat mich verändert. Vieles erscheint über die Jahre in einem neuen Licht, wird neu bewertet. IN der Konsequenz habe ich mich zwischenzeitlich von meiner Frau getrennt und lebe ein gänzlich neues Leben. Das ist positiv, auch wenn es mit vielen Schmerzen verbunden war.

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